Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Zauberzeit

Wenn die Luft schimmert, das Herz weit wird und Ruhe einkehrt, dann ist Zauberzeit. Als bekennende Fantasy-Liebhaberin (ja, romantisch bin ich auch, ich geb’s ja zu!) liebe ich solche Momente. Ganz in unserer Nähe bildet der Main einen wunderschönen, verzauberten Altwasserarm. Dort verbringe ich gerne meine Zauberzeiten. Das ist wie Urlaub, wie für eine Weile aus der Welt und dem richtigen Leben Entrückt-Sein. Letztes Jahr im Sommer habe ich diesen magischen Ort, mein persönliches Avalon, fotografiert.

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Der Zauber der Zeit liegt in uns

Vermutlich brauchen wir alle hin und wieder solche Zauberzeiten. Und das Schöne ist: Die Welt bietet uns, genau vor unserer Nase, die richtigen Plätze dafür. Man muss nur die Augen offen halten. Doch auch Innen ist ein magischer Raum. Träume mögen für die meisten Schäume sein, doch bieten sie einen Augenblick der Kraft, des Innehaltens und so der Inspiration. Mögen wir alle die Macht des Traumes neu entdecken und mögen wir diese Quelle der Kraft nie ganz verlieren.

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht – oder wenn die Pubertät tobt

Das Leben ist ein Glücksspiel. Ich weiß dass, denn ich habe drei Kinder zwei Jungs, ein Mädchen. So friedlich der Älteste seine Pubertät bewältigt hat, so sehr ist der Jüngste bestrebt, mein Nervenkostüm in den Zustand zu versetzen, den Nervenkostüme überlicherweise nach drei Pubertäten haben. Auf den ersten Blick gesehen, ist er wirklich sehr anstrengend. Er ist laut, angeberisch, rechthaberisch mit einem Wort: Ein Junge in der Pubertät, wie er im Buche steht. Natürlich ist er der Coolste und „wer sich muckt fängt sich ein paar“.

Was soll ich sagen? Die Wahrheit sieht natürlich allzu oft ganz anders aus. Wenn es an die Hausaufgaben geht, ist der sonst umfassende Wissensstand über alle Bereiche des Lebens plötzlich bescheiden, wenn frustrierende Ereignisse stattfinden, ist die gesamte, gewaltige Coolness mit einem Schlag zum Teufel. Klingt vertraut? Ich schätze, das ist wie im richtigen Leben, zumindest wenn es um Pubertät geht ;). Mal ehrlich: Wir haben den Hormone-Irrsinn vielleicht mit anderen Szenarien ausgelebt aber dem Grunde nach waren wir eigentlich nicht wesentlich besser, oder?

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Der steile, lange Weg

Für die ganze Familie ist die Pubertät eines Kindes eine gewaltige Herausforderung. Denn größten Teil jedoch, trägt Junior. Er hat schwer mit seinem Selbstverständnis zu kämpfen: Im einen Moment der starke Typ, im nächsten Moment das hilflose Kind. Jetzt ist die Welt eine Riesen-Party, aber schon in einer Stunde kann sie zum schlimmsten Jammertal werden. Der Grund sind schlicht und einfach die Hormone. Das chemische Gleichgewicht, und damit auch die Impulse und Kommandos der Botenstoffe ändern sich sprunghaft und oft tatsächlich ohne Grund. Eltern könnten vielleicht hin und wieder daran denken und sich vor Augen führen, dass Junior wirklich nicht unbedingt etwas dazu kann, dass er heute der liebe Junge und morgen der Kinderzimmer-Terrorist ist.

Dieses schwankende Selbstverständnis ist natürlich auch ein Frontalangriff auf die Seele des Kindes. Ich könnte mir vorstellen, dass es nur wenige Lebensphasen gibt, die emotional anstrengender sind, als die Zeit der Reifung. Sie wissen doch üblicherweise, wer Sie sind, nicht wahr? Nun stellen Sie sich vor, dieses Gefühl das Sie über sich selbst haben, springt ständig um. Was folgt? Genau! Unsicherheit. Gewaltige, nagende Unsicherheit. Was tut man dagegen? Man holt sich die Info, wer man ist von außen. Natürlich will man cool und hip und angesagt sein. Wenn man nun aber nicht so genau weiß, wer man eigentlich ist, kopiert man kurzerhand alles, was die fraglichen Attribute hat. Beobachten Sie Ihr Kind genauer stellen Sie fest: Pubertierende sind gerne mal wandelnde Plagiate. Da wird gehandelt, wie die verehrte Computerspiel-Figur, es wird sich angezogen wie der angesagte Popstar und es wird toll gefunden, was der „Leithund“ in der Clique toll findet.

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Die Festung für die Streiter ums Ich ist: daheim!

Von all den Kämpfen um Rang und Revier in der Klasse, dem wachsenden Leistungsdruck in der Schule und dem Ringen um das eigene Selbst wird der mutige Streiter, denn das sind pubertierende Kinder tatsächlich, hin und wieder müde. Wenn zu Hause klare Regeln bestehen, die Eltern mit einer Mischung aus Verständnis und Strenge, vor allem aber Verbindlichkeit, präsent sind, dann wird zu Hause zu der Festung, in die sich unser kleiner Krieger zurück ziehen, ausruhen und neu sortieren kann. Diese Phasen sind sehr wichtig, denn in all den scheinbaren sinnlosen Aktionen lernt der junge Mensch ungeheuer viel. Nie ist ein Mensch aufnahmefähiger und anpassungsbereiter an die Gesellschaft und die Welt, als in der Pubertät. Da gibt es viel, worüber man bei lauter Musik nachdenken muss. Oder auch alleine und zurückgezogen im eigenen Zimmer. Lassen Sie die Kids dann. Wenn sie reden wollen, haben Sie ein offenes Ohr aber bedrängen Sie sie auf keinen Fall!

Manches muss noch „auf kleiner Flamme gar ziehen“ im Kopf und auch im Bauch des Kindes. Sie essen Ihren Schmorbraten ja auch erst, wenn er fertig ist. Wenn Junior plötzlich Räume schafft, also alleine sein will, die Tür im Bad verschließt oder den elterlichen Blick ins Kinderzimmer strikt verbietet, lassen Sie ihn! Werden diese ersten Grenzen nicht respektiert, lernt der junge Mensch nie, sich abzugrenzen. Das Resultat: Unsicherheit oder Aggressivität.

Die schlimmste Pubertät geht einmal zu Ende. Gehen Sie gemeinsam mit dem Kind durch diese für alle Beteiligten schwere Zeit. Wertschätzen Sie seine rasend schnelle Reifung. Bei uns beginnen Gespräche über das Tagesgeschehen, über Filme oder ähnliches. Ich bin fasziniert über die Einsichten, die mein Jüngster äußert. Er bietet die Chance, die Welt, den ganzen Irrsinn, den wir unser Leben nennen, aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Und dafür verzeihe ich ihm gerne knallende Türen oder wenig schmeichelhafte Äußerungen hinsichtlich meiner Penetranz, wenn es um die Hausaufgaben geht.

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Fastenzeit – Rückbesinnung auf den Körper

In diesen Tagen beginnt die traditionelle Fastenzeit vor Ostern. Doch auch ohne religiösen Hintergrund kann diese Zeit als Einladung verstanden werden, eingefahrene Gewohnheiten zu überdenken.

Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff „Fasten“ einen Verzicht. Das muss jedoch nicht zwingend sein, wenn man zum Beispiel einen Blick auf das Wesentliche wirft. Natürlich kann in dieser Zeit Diät gehalten werden doch was nutzt es, wenn schadhafte Essgewohnheiten nicht ganz abgestellt werden? Ich möchte die Fastenzeit ganz gerne aus einem anderen Blickwinkel beleuchten: Wir schauen also aufs Wesentliche und fragen: Wo gönnen wir uns nicht genug?

Verstehe schon. Augenrollen und schlagartig wird eine ganze Litanei im Kopf aktiv. Zu wenig Ruhe, zu wenig Gelassenheit, zu wenig Zeit für Dinge, die einem selbst wichtig sind….die Liste kann endlos fortgesetzt werden, gell? Wir wollen uns auf den Bereich Gesundheit und vor allem Ernährungsgewohnheiten beschränken. Wovon gönnen Sie sich nicht genug? Leider erraten die meisten nicht, was gemeint ist: Wasser! Die Trinkgewohnheiten, leider viel zu wenig diskutiert, sind bei den meisten Menschen alarmierend. Wenn Sie auf der cleversten Suchmaschine der Welt nach „Diät“ oder „Ernährung“ suchen, gehen die Treffer in schwindelerregende Höhen. Doch meist geht es dabei nur ums Essen. Wenn man Ernährung als das Zuführen von Stoffen, die für den Körper lebenswichtig sind definiert, gehört aber auch das Trinkverhalten dazu.

Fasten bedeutet Reinigung

Was ist für Ihren Frühjahrsputz absolut unverzichtbar? Klar: Wasser! Das Gleiche gilt für Ihren Körper. Sicher haben Sie auch schon einmal gelesen, dass die meisten Menschen viel zu wenig trinken. Und hier lesen Sie es gleich noch einmal: Die meisten Menschen trinken viel zu wenig. Alleine das schon kann zum Aufbauen von Pölsterchen und überschüssigen Pfunden sorgen. Für den Stoffwechsel braucht der Körper nun mal Wasser. Und wenn der zügig und vollständig ablaufen soll, sogar eine ganze Menge. In unseren Zellen ist Wasser. So viel, dass der „Feststoff“ unserer Zellen zusammengenommen gerade einmal 20 % des Körpers ausmacht.

Wie wäre es also, wenn Sie in der Fastenzeit die 40 Tage nutzten um sich anzugewöhnen, mehr Wasser zu trinken? Stellen Sie sich Wasserflaschen in die Küche, das Wohnzimmer, ins Bad und wo Sie sich sonst noch oft aufhalten. Immer wenn Sie die Flasche sehen, trinken Sie einen Schluck. Sie werden sehen, dass mit etwas Aufmerksamkeit die empfohlenen 2 bis 3 Liter am Tag ohne Weiteres getrunken werden kann.

Sie kennen das Gefühl „leerer Magen“? Und? Was bedeutet es? Sie haben „Hunger“ gesagt, nicht wahr? Falsch!!! Es bedeutet „Bedarf“! Der Körper kann nicht eindeutig „Hunger“ oder „Durst“ melden sondern, genau genommen nur Bedarf. Aus irgendeinem Grunde haben wir im Laufe unserer Entwicklung beschlossen, dass „Bedarf“ gleich „Hunger“ ist. Die meisten Menschen denken, dass sie Durst haben, wenn der Mund trocken wird. Aus Sicht des Körpers ist dies jedoch bereits eine Reaktion auf eine Flüssigkeitskrise, denn er beginnt den „Füllstand“ zu rationieren und die Mundschleimhaut nicht mehr mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Energiebedarf versus Energiegewinnung

Der Alltag fordert uns bis an unsere Leistungsgrenzen. Um zu leisten, brauchen wir Energie. Energie kommt durch Ruhe und Nahrung. Soweit, so gut. Doch aus dem „Brennmaterial“ Essen muss ja nun auch Energie gewonnen werden. Dies übernimmt der Stoffwechsel. Läuft der zu langsam, wird nicht genug Energie freigesetzt. Das Resultat: Es wird mehr gegessen und der nicht verfeuerte Brennstoff gelagert. Auf den Hüften, am Bauch , am Po…der Körper kann eine Menge Lager bauen, wenn er will.

Für einen optimalen Stoffwechsel gibt es eine einfache Regelung: „Rein“ und „Raus“ sollten annähernd gleich schnell ablaufen. Wie Sie für Ihren Frühjahrsputz braucht der Körper für „Raus“, Sie ahnen es schon, Wasser. Auch um die Organe zu reinigen und durchzuspülen wird Wasser gebraucht. Die „Autobahn“ über die der Stoffaustausch läuft, ist das Blut. Ist hier der Wasseranteil zu gering, bekommen wir sehr schnell und unter Umständen sehr heftige Kreislaufprobleme. Sicher haben Sie es schon erlebt, dass Sie müde sind, Kopfweh haben, Ihnen übel ist und Sie sich fühlen, als würden gleich die Lichter ausgehen, weil Sie nicht genug getrunken haben. Auch auf viele Blutwerte hat die Trinkmenge einen erheblichen Einfluss.

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Wasser des Lebens

An Nahrungsmangel stirbt ein Mensch binnen Wochen, an Flüssigkeitsmangel binnen Tagen. Nach dem Atmen ist also das Trinken lebenswichtig. Auch wenn man in der Fastenzeit knausert, kann eine neue Großzügigkeit sich selbst gegenüber, was Wasser angeht eine wirklich gute Angewohnheit sein. Sicher wird es Sie freuen, von den sonst eher ungeliebten Nebenwirkungen zu hören: Sie essen automatisch weniger, fühlen sich fitter, schlafen besser, nehmen ab. Das Hautbild klärt und verjüngt sich, Ihre Vitalität und Ausstrahlung wächst. Am Anfang werden Sie recht häufig zur Toilette müssen, denn die „Reinigungskolonnen“ in den Organen sind sehr fleißige Leutchen, wenn man sie denn arbeiten lässt.

Auch wenn es für die Meisten ungewohnt ist, trinken Sie bitte tatsächlich Wasser oder Kräutertee. Limonaden, Cola und Bier sind zwar auch flüssig, doch schwemmen sie Stoffe in den Körper, die ihm nicht wirklich helfen. In Maßen genossen ist das okay und wenn Ihnen nach langen, tiefen Schlucken ist…..genau! Wasser! Das hat obendrein auch noch den Vorteil das, im Gegensatz zu den anderen genannten Getränken, nicht auch noch Stoffe die die Flüssigkeitsaufnahme in den Zellen behindern mit getrunken werden.

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