Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Die Katz‘ mal wieder!

 

Hallo, meine Lieben!

Findet Ihr nicht auch, dass es jetzt langsam lange genug kalt war? Ich habe versucht, die Kälte einfach weg zu schlafen. Das hat leider nicht geklappt, doch will ich Euch von meiner neuesten Beute erzählen. Die große Menschin hat eine wirklich unangenehme Angewohnheit: Sie klaut mir meine ganzen Wollknäuele! Vor allem die großen, mit denen man so herrlich kämpfen kann. Ich war ihr ziemlich lange böse dafür, bis ich sie einmal heimlich beobachtet habe. Wisst Ihr, was sie mit den Wollknäuelen macht? Sie zieht sie auf! Zuerst dachte ich, sie macht meine Spielsachen kaputt, aber dann hat sie merkwürdige lange Dinger genommen und angefangen, mit den langen Stöcken lauter Knoten in die Wolle zu machen. Sie hat sehr, sehr viele dieser Knoten gemacht, bis der eine Stock ganz voll war. Dann hat sie ihn umgedreht, und noch mehr Knoten gemacht. Und immer so weiter, hin und her und hin und her.

Nach einer Weile war für mich endgültig klar: Menschen sind verrückt und meine Menschin ganz besonders! Sie nimmt mir meine Knäuele weg, zieht sie erst auseinander und macht anschließend lauter Knoten rein. Mit Stöcken! Ich war nun wirklich ernsthaft böse auf sie und beschloss, ihr eine Lektion zu erteilen. Für genau 10 Tage habe ich sie nicht angeschaut. Sie hat versucht, sich ein zu schmeicheln, Kistchen putzen, Futter bringen, na Ihr wisst ja selber, wie Ihr uns Katzen zu umgarnen versucht. Natürlich hat sie mich vergeblich umworben und um meine Verzeihung geheischt. Als ich fand, dass ich sie genug gemaßregelt hatte, kam ich eines abends herunter, um mich neben sie auf die Couch zu setzen, und ihr ein Friedensangebot zu unterbreiten: Sie macht mein Knäuel wieder ganz und gibt es zurück, ich schaue sie dafür wieder an.

Ich war mir meiner Sache sehr sicher und ging gemessenen Schrittes um die Ecke. Fast wäre ich in Ohnmacht gefallen, denn meine Menschin hatte mein geliebtes Wollknäuel verzaubert! Es war weg und stattdessen war eine Jacke da, die so aussah, sich anfühlte und auch roch, wie zuvor mein Wollknäuel. Ihr müsst wissen, meine Lieben, ich finde Jacken eine der genialsten Erfindungen, die Ihr je für uns Katzen gemacht habt. Ich besah mir dieses Zauberwerk genauer und beschloss schließlich, einmal Probe zu liegen. Ja, ich musste zugeben, dass Verzaubern meines Wollknäuels in eine Jacke war eine Aufwertung. Vielleicht war ich zu hart zu meiner Menschin gewesen? Natürlich werde ich das niemals zugeben und auch Ihr verratet es bitte nicht, denn ich war ihr schon sehr dankbar. Und mein lautes Schnurren hatte natürlich nur mit meiner neuen, schönen weichen Jacke zu tun, was dachtet Ihr denn?? 😉

Und ab und zu, wenn sie mich recht nett bittet, darf die Menschin die Jacke auch einmal ausleihen. Aber nur ganz kurz. Auch wenn sie es schwer akzeptieren kann, die Jacke, die sie mit den Stöcken geknotet hat ist nicht ihre, sondern meine. Sie wurde ja nun aus meinem Knäuel gemacht, nicht wahr?

Bis zum nächsten Mal, meine Lieben und bleibt mir gewogen!

Eure hochzufriedene, manchmal durchaus kompromissbereite

Katz‘

Ich mag meine neue Jacke wirklich sehr, und wer sie nimmt ,muss meinen Krallen antworten!

Ich mag meine neue Jacke wirklich sehr, und wer sie nimmt ,muss meinen Krallen antworten!

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Warum Pegida völlig sinnlos ist

 

Seit einiger Zeit schaue ich mir die Pegida-Bewegung an, nun, ich kann ja nicht anders, den Medien sei Dank. Je länger das Ganze abläuft umso lauter frage ich mich, in welche Schulen die eifrigen Demonstranten eigentlich gegangen sind? Man ist also gegen die Islamisierung des Abendlandes, ja? Nun, betrachten wir einmal die europäische Geschichte, so hat diese „Islamisierung“ , also der maßgebliche Einfluss auf die Kultur aus mohammedanischen Ländern, bereits im späten Mittelalter stattgefunden. Das ist unser Glück, denn ohne diesen „Überfall“ aus dem Morgenland würden wir wohl immer noch in Lehmhütten leben.

Die Medizin, sämtliche Wissenschaften einschließlich der Mathematik kommen nun mal aus dem Morgenland! Ebenso technische Entwicklung und Ingenieurswesen, wie es heute betrieben wird. Noch im späten 13. Jahrhundert war es üblich, Medizin und Naturwissenschaften etwa in Isfahan in Persien, dem heutigen Iran, zu studieren. Alles, was wir wissen geht auf die ersten mohammedanischen Universitäten und Gelehrten zurück. Im christlichen Abendland war nämlich jede Form von Forschung und Entwicklung Ketzerei und bei Todesstrafe verboten. Mich würde wirklich sehr interessieren, welcher unter den Pegida-Marschierern sich wohl gerne den Blinddarm herausnehmen lassen wollen würde, wenn die medizinische Entwicklung nicht den mohammedanischen Einfluss der Frühzeit gehabt hätte. Ich finde die Idee, dass man irgendwo fest gebunden und mit einem schmutzigen Messer auf gut Glück in den Bauch geschnitten bekommt nicht gerade beruhigend. Auch würde ich einen solchen Eingriff ungern ohne Narkose und ohne Schmerzmittel erleben wollen. Aber all diese Dinge gehen nun mal auf Wissen und Studien des Morgenlandes zurück.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Wer also diese Pegida-Geschichten konsequent durchziehen möchte, sollte am besten eine Zeitmaschine bauen, oder aber, wie im Mittelalter, alle Wissenschaft und Technologie direkt verbieten, damit jeglicher islamischer Einfluss gestoppt wird. Man demonstriert gegen die Islamisierung des Abendlandes. Warum? Weil die Welt global wird? Weil hier jeder Recht auf freie Religionsausübung hat und deswegen die muslimischen Nachbarn und Freunde selbstverständlich eine Moschee bauen dürfen und sollen? Wo genau ist denn hier eine Islamisierung zu verzeichnen? Ich erkenne sie nicht. Sollten die oben aufgezeigten, und übrigens auch regelmäßig angeführten Gründe ausschlaggebend sein, wäre es besser, liebe Pegida-Demonstranten, wenn Sie stattdessen gegen das Deutsche Grundgesetz und die Europäische Verfassung auf die Straße gehen würden. Damit würden Sie zumindest einen klaren Standpunkt aufzeigen und nicht als äußerst fragwürdige Charaktere da stehen, die offensichtlich die Rechte des Grundgesetzes genießen möchten, ohne den Verpflichtungen nachzukommen.

Auf meiner Datumsanzeige steht das Jahr 2015. Doch wenn ich mir die Abläufe in unserer Gesellschaft so ansehe, fürchte ich ja fast dass sich hier 1000 Jahre unbemerkt dazu gemogelt haben. Sollten die Zeiten, in denen alles Fremde automatisch suspekt ist und bekämpft gehört nicht längst vorbei sein? Bieten unser Bildungswesen und auch die Medien nicht genug Möglichkeiten, offene Fragen zu klären und sich über den Islam (heißt übrigens Hingabe auf Deutsch) zu informieren? Muss man wirklich mit plärren, nur weil einer anfängt und es richtig praktisch findet, seine ausländerfeindlichen Tendenzen mit „sozio-politischer Sorge“ zu verbrämen?

Wer sich, so wie ich übrigens, einmal die Mühe macht den Koran zu lesen wird finden, dass die Extremisten keinerlei Rückendeckung durch das Heilige Buch des Islam finden. Er wird finden, dass zum Beispiel der Djihad das ewige Ringen der Seele um Balance zwischen den guten und bösen Kräften ist und nicht im Außen stattfindet. Weiterhin wird er finden, dass ein Ungläubiger ein Mensch ist, dem nichts heilig ist und der skrupellos nur die eigenen Interessen durchsetzt. Es steht dort ausdrücklich dass: „Niemand der Knie und Haupt vor Gott beugt, ungläubig genannt werden darf“!! Weiterhin weiß auch der gläubige Muslim, dass Gott keinen Namen hat und darum bei vielen Namen genannt wird. Na? Dämmerts warum etwa der muslimische Bürgermeister von Rotterdam unlängst erbost ausrief, wenn es den Islamisten hier nicht passt, sollten sie doch abhauen?

Was ich traurig finde ist die Tatsache, dass Bewegungen wie Pegida am Ende des Tages nicht weniger extremistische Tendenzen haben wie der Nationalsozialismus oder der religiöse Fundamentalismus jedweder Couleur. Sollten die Menschen tatsächlich so klein und dumm geworden sein, dass man kämpfen und demonstrieren muss um die Frage, welcher Extremist nun der Bessere ist?

Vielleicht darf ich Ihnen hier einen Vorschlag unterbreiten? Statt über die „anderen“ zu demonstrieren, denken Sie doch einmal über die Frage nach, was wir alle, die wir Menschen und Bewohner dieses, übrigens sehr zerbrechlichen Planeten sind, gemeinsam haben. Das Blut aller Menschen ist rot. Alle Menschen haben einen Herzschlag. Wir alle atmen, denken, hoffen, träumen und fürchten. Ist es da wirklich so gewaltig wichtig, ob wir in einer Moschee, einer Kirche, einer Synagoge oder auf einer Waldlichtung beten? Oder in welcher Sprache?

Wissen Sie, was mir gerade schmerzlich bewusst wird? Mit Pegida haben die Islamisten einen beeindruckenden Sieg errungen. Sie haben erreicht, dass die Kluft zwischen den Menschen noch tiefer wird und gläubige Muslime, die Extremismus ablehnen, von allen Seiten gehetzt werden. Sie haben erreicht, dass Extremismus wie eine Seuche zu grasieren beginnt, sich wandelt und mutierend wie so mancher Virus. Der vorgebrachte Grund mag sich unterscheiden, doch die Methoden und vor allem die Folgen sind immer gleich. Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, ob wir die Fragen, die uns das Leben in Zukunft stellen wird als zerstückelter Haufen, zu dem wir Menschen immer mehr gemacht werden, wirklich beantworten können werden? Was glauben Sie, wem nutzt es, die Spaltung der Menschen immer weiter zu treiben? Wer verdient damit? Wer kann seine Position nur halten, wenn die Menschen „sich organisieren“ und blind und dumm mit plärren, wann immer irgendein Extremist sich als „Retter des Abendlandes“ oder von was auch immer aufspielt, statt sich zu informieren? Denken Sie doch einmal nach, bis Montag ist ja noch Zeit.

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Ein Wort zum Abschied

Der Zauber verfliegt....oder doch nicht?  Bild: A. Drescher/pixelio.de

Der Zauber verfliegt….oder doch nicht? Bild: A. Drescher/pixelio.de

Ein Wort zum Abschied

Walvater spricht: „Die letzte Rauhnacht zieht über die Welt und meine Jäger und ich kehren zurück nach Asgard. Viel haben wir gesehen und von Wiederkehr zu Wiederkehr verändert sich Eure Welt schneller. Fast möchte man meinen, es gäbe nichts Beständiges mehr bei Euch. Auch ihr denkt so, denn so manche Seele sah ich in den heiligen Nächten zittern und verzweifelt nach Halt suchen. Doch seid versichert, es gibt das Ewige. Gesetze, denen selbst wir unterworfen sind. Und es gibt Unzerstörbares, auch wenn ich sehen musste, dass Ihr vieles baut, nur um es wieder zu vernichten.

Ihr seid ewig. In Eurem Inneren brennt das Feuer des Lebens, das nie entfacht wurde und nie verlöschen wird. Und das, was Eure Herzen erwärmt, Liebe, Freude, Zorn und Leidenschaft, sie sind auch ewig. Es erstaunt mich, dass ihr, feurige Geschöpfe wie ihr es seid, nach außen kälter und unbewegter sein wollt, als das klare Eis in der Arktis. Wisst Ihr nicht, dass selbst dieses Eis fließt? Es folgt den Gesetzen, denen alles im Sein folgen muss. Es wurde, es wird also vergehen.

Ihr beschließt, in Gruppen zusammen zu leben, und nennt eine solche Gruppe ein Volk. Je nachdem, wo so ein Volk lebt, hilft Mutter Erde den Menschen, sich über Generationen an den Lebensraum anzupassen. Daher beginnt Ihr, verschieden auszusehen. Warum glaubt Ihr, dass eine Gruppe besser sei, als die andere? Sie sind verschieden, soviel ist sicher. Und es ist gut, dass sie verschieden sind, denn wie wolltet Ihr Menschengeister sonst alle Spielarten und Möglichkeiten der Existenz erfahren? Statt voneinander zu lernen, einander staunend zu lauschen, bekämpft Ihr Euch lieber. Ihr seid mit Verstand begabt, seid fähig, zu fragen, zu wägen und erneut zu fragen. Glaubt Ihr, Ihr erhieltet diese Gaben, um Euch gegenseitig und auch Muter Erdes Leib zu zerstören? Ihr seid wie ein Reiter, der sein eigenes Pferd in wildem Ritt totzuschlagen versucht. Wer unter Euch diesen Reiter dumm nennt, hat fraglos recht. Doch wie, so frage ich Dich, seid Ihr dann zu nennen, die Ihr versucht das Leben einzusperren, bis es nur noch in den Tod flüchten kann?

Wenn Ihr ruht, alleine seid, nur Euch selbst lauscht, so fühlt Ihr wieder die ewigen Dinge. Ihr fühlt sie, weil Ihr sie habt, und noch mehr fühlt Ihr die Pein, die der Mangel an dem Ewigen erzeugt. Freundschaft, die Heiligkeit des Vertrauens und die Ehre, Gastfreundschaft gewähren zu dürfen, all das fehlt Euch. Doch nicht, weil es nicht mehr da wäre sondern viel mehr weil Ihr glaubt, Euer „Vorteil“ sei wichtiger. Könnt Ihr befreundet sein mit dem, was Ihr „Status“ nennt? Könnt Ihr in traulichem Gespräch den Glanz Eurer Seele erleben mit dem, was Ihr „Besitz“ nennt? Warum verweigert Ihr Euch dann den Reichtum, nachdem Ihr Euch so sehr verzehrt? Tauscht ihn gegen einen trügerischen Reichtum, der gezählt und gemessen werden kann? Nimm mein Wort, Menschengeist, wenn dereinst der Engel an Dein Bett tritt und Dich fragt, was der Wert Deines Lebens sei, werden Zahlen weder ihn noch Dich befrieden! Nicht, was andere über Dich sagen, sondern nur was Du über Dich sagst, wird dann gehört werden. Vor Dir selbst zerbirst die Lüge über Dich selbst, denn das Ewige in Dir kennt die Wahrheit und sieht nur sie allein!“

Holda ergreift das Wort: „Ich werde nicht nach Asgard heimkehren, noch nicht. Den Winterkönig forderte ich zum Kampf, auf das er Euch, meine lieben Menschenkinder aus seinem kalten Griff entlassen muss. Lange werden wir kämpfen, doch ich werde erneut für Euch siegen, die Wege bereiten für den neuen Sommer. Vielen von Euch ist das nicht länger wichtig. Ihr seid entfremdet von den Kräften, die das Leben bilden. Doch trete ich nicht nur gegen den Winterkönig an, sondern auch gegen die Kälte, die sich unter Euch immer mehr verbreitet. Sieh mich an. Ich trage keine Rüstung, bin nicht bewaffnet. Ein heiteres junges Mädchen bin ich. Im Ringen mit dem Winterkönig ist es meine Wärme, mein Lachen meine Lebensfreude, die ihn in die Flucht schlägt. Mein Lied ist es, das ihn bindet. Mein Tanz nimmt ihm die Macht. Und mein Lachen jagt ihn von dieser Welt zurück in die Gefilde, in denen er lange ruhen muss, um den Kampf um Midgard erneut zu versuchen.

Einen Funken meines Blickes lasse ich jedem von Euch, auf das der eisige Griff um Eure Seelen irgendwann loslassen muss. Kämpfe nicht, liebes Menschenkind, erlaube Dir Sanftheit, Anmut und Freude. Erlaube Dir Lachen und Weinen, denn beide kommen aus dem Herdfeuer Deines Herzens. So will ich das einzige mit Dir teilen, was ich zu geben habe. Es ist jene Kraft, die die Hitze der Glut erhält, selbst wenn der Schnee darauf fällt. Ihr nennt diese Kraft Hoffnung. Ich weiß, dass die Kraft der Sonne, der Glanz des Mondes und das Funkeln der Sterne in Euch stärker ist als alle Dunkelheit, die man Euch verlockt hat, darüber zu werfen. Und ich weiß, dass ein wenig meines Geistes, der nach Freiheit strebt auch in Euch ist. Eines Tages, meine lieben Menschenkinder, wird auch der grausige Bruder des Winterkönigs, der, der zu feige ist sich am Baum oder dem Berg zu versuchen und stattdessen lieber ein Herz vergiftet, besiegt sein. Wie man ihn bekämpft? Am besten überhaupt nicht. Erinnert Euch stattdessen, wer Ihr wahrhaft seid und lasst Euch nicht länger von ihm belügen und täuschen. Lernt wieder, dass Lied Eurer Seele zu hören, den Tanz Eures Herzens zu leben und er wird fliehen, der arge Bruder, und nicht wieder in Eure Nähe kommen.“

Walvater tritt neben die Schöne und spricht: „Ich kehre nun heim, doch verlassen wir Euch nicht. Wir sind die Kräfte der Natur und des Lebens. Gerne sind wir unter Euch, auch wenn wir nur noch wenigen willkommen sind. Auf das Wiedersehen freuen wir uns und sind gespannt, Euren Erlebnissen zu lauschen. Ihr seid wahrhaft erstaunliche Wesen, auch wenn Ihr das nicht zu wissen scheint. Seid gesegnet mit Klang und Licht, mit dem Auge, dass das Wunder im Rosenblatt sieht.“

Ein letztes Mal bellen die Hunde, wiehern die Pferde und rufen die Jäger. Wenn sich dieses Mal die Glöckchen und die Hufschläge entfernen, werden sie lange fort bleiben. Doch sie werden bald schon wieder kehren. Wenn die Nächte außerhalb der Zeit, die Rauhnächte, erneut über die Erde ziehen und durch unsere Seelen und Träume streifen.

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