Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Sommerzauber? Gleich vor Eurer Tür!

Hallo meine Lieben!

Entschuldigt, ich war in letzter Zeit wirklich sehr beschäftigt. Aber jetzt ist es Sommer und ich nehme mir mehr Zeit. Ihr kennt ja Aris, meinen inzwischen lieben Hundefreund, der seit etwas mehr als einem Jahr bei mir und meinen Menschen lebt. Anfangs hatte er vor allem Angst. Und er war sehr unsicher. Er dachte, er macht sowieso alles falsch und niemand mag ihn. Mit viel Liebe, vielen Stunden schnurren und auch der Hilfe meiner Menschin hat er das überwunden. Er ist jetzt ein schmusiger, lieber, lustiger Jung-Hund und ich liebe ihn sehr. Und heute hat er mir eine besondere Freude gemacht. Er hat meine Menschin gebeten, Bilder auf dem Spaziergang zu machen. Die möchte ich Euch gerne zeigen.

Das ist mein lieber, guter Aris. Ist er nicht schön?

Das ist mein lieber, guter Aris. Ist er nicht schön?

Eigentlich bräuchte er den Strick gar nicht, er hört sehr gut auf meine Menschin. Aber die anderen Leute brauchen ihn, den Aris ist recht groß. Er sagt, das ist okay. Er geht lieber am Strick, als dass er jemanden aus Versehen erschreckt. Hier ist er heute spazieren gegangen:

Das ist die Fischumgehung unterhalb der Gemeindewiese. Nachts tanzen hier bestimmt die Elfen

Das ist die Fischumgehung unterhalb der Gemeindewiese. Nachts tanzen hier bestimmt die Elfen

Psst, lacht bitte nicht, aber er wollte wohl einen Frosch fangen. Hier ist er ins Wasser gefallen.

DER Platz zum Frösche fangen, tja, und baden, wenn man rutscht

DER Platz zum Frösche fangen, tja, und baden, wenn man rutscht

Damit es die Menschin nicht merkt, was passiert ist und wie nass er ist, hat er ihr schnell das gezeigt

Ablenkung geglückt?

Ablenkung geglückt?

Und weil sie gesagt hat, dass er ein großer und mutiger Jäger mit vielen Talenten ist statt zu lachen, hat er ihr noch das gezeigt.

Geschenk vom Blumenkavalier

Geschenk vom Blumenkavalier

Ob das ein schöner Spaziergang war? Ich denke, er war zauberhaft. So richtig katzenmäßig. Aber woher er Sommer kommt, das habe ich Euch ja schon einmal erzählt.  Genießt diese herrliche, warme, duftende, magische Zeit.

 

Bis bald, meine Lieben

Es schnurrt Euch einen Sommergruß

Eure Katz‘

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Der Sommer wurde von Katzen erfunden!

Sonne

Lichterzauber im Sommer. Eingefangen von meinem Jung-Menschen Marcel

Hallo, meine Lieben!

Genießt Ihr die Wärme und das Kitzeln der Sonnenstrahlen auf dem Körper genauso sehr wie ich? Ich bin mit absolut sicher, dass es die Große Himmelskatze ganz alleine war, die diese herrlichste Zeit des Jahres, die Ihr Sommer nennt, gemacht hat. Sie liegt dann auf der Milchstraße und schnurrt vor Zufriedenheit über alles um sie herum. Und darum ist es warm und hell und schön. Am Abend, wenn es dunkel wird, dann liegt dieser ganz besondere Zauber in der Luft, der entsteht weil die Erde die Hitze wieder ausatmet. Die Nächte sind voller Sterne und es ist, nun ja, es ist eben Sommer. Ich schnurre dann auch ganz leise vor mich hin, weil es so wunderschön ist, gerade so, wie es die Große Himmelskatze auch macht.

Meine Hundefreunde mögen den Sommer auch sehr gern. Aris fühlt sich bei uns wohl und sorgt mit seinem lustigen und lieben Wesen für viel Spaß. Er denkt, er wäre ein Teddybär. Und natürlich gaanz klein. Er setzt sich gern auf den Schoß der großen Menschin oder tobt mit den Jung-Menschen herum. Shana erzieht ihn streng aber liebevoll. Neulich hatten wir abends Menschen im Haus, die einen furchtbaren Lärm gemacht haben. Die Menschin sagte, das seien „Handwerker“. Aris hatte große Angst aber Shana hat ihn getröstet und er durfte sich zwischen Shana und der Menschin verstecken. Dort wurde er ganz ruhig und hat mit seinem Kuscheltier gespielt. Aris liebt Kuscheltiere und manchmal stibitzt er der großen Menschin einfach einen Teddybären. Ich weiß, wo er sie versteckt, aber ich habe meinem Freund versprochen, es nicht zu verraten. 😉

Zaubernacht

Die Sonne atmet ihren Zauber in die Nacht. Eingefangen von meinem Jung-Menschen Yannick

Die Sonne macht leicht

Oft ist der Abend und die Nacht im Sommer voller Lachen und leckerer Düfte und zusammen mit meinen Hundefreunden schnuppere ich dann und freue mich, dass Euer Leben auch einmal leicht und heiter sein kann. Ich finde, Ihr Menschen macht Euch viel zu viele Sorgen und es ist schön zu sehen, dass die Sonne diese Sorgen schmilzt und Euch daran erinnert, dass das Leben auch schön sein kann. Auch die Grenzen, die Ihr oft zwischen Euch baut, sind offenbar aus Eis. Sie schmelzen in der Sonne. Es treffen sich Fremde irgendwo an einem schönen Platz unter der Sommersonne, und einige Stunden später ist manchmal ein Wunder geschehen: Die, die sich als Fremde trafen, verabschieden sich als Freunde. Oh ich wünschte, dass ein kleines bisschen Sommer in allen Euren Herzen wäre, egal ob es Sommer oder Winter ist.

Nachts singen die Nachtigallen und andere Tiere ein Lied, dass ebenso sehr zum Sommer gehört, wie der Duft der Rosen oder das besondere Funkeln der Sterne in der Nacht. Manchmal gehen meine Menschen dann zusammen mit Aris und Shana an den Main oder auch in den Weinberg, um diesem Lied zu lauschen. Wenn sie nach Hause kommen, haben sie Sternenlicht in den Augen und ihre Herzen atmen Sommerwind. Versucht Ihr das doch auch einmal. Statt in irgendein lärmendes Haus zu gehen und komische Dinge zu trinken die machen, dass Ihr Euch am nächsten Tag krank fühlt, berauscht Euch am Zauber der Sommernacht.

Ich zeige Euch noch ein paar Sommerbilder, die Aris im Weinberg gemacht hat. Naja, er hat nicht wirklich fotografiert, aber ich glaube ihm, dass er einfach stehen geblieben ist und zwar so lange, bis die Menschin sah, was er ihr zeigen wollte. Sie hat dann mit Ihrem Handy-Dings Bilder gemacht, damit wir und Ihr das auch sehen könnt. Genießt die Sonne und erlaubt dem einen oder anderen Strahl, Euch für immer zu wärmen und für immer zu erfreuen.

Bis bald, meine Lieben

Eure Katz‘

Jetzt ist ihre Zeit. Sie leuchten mit der Sonne um die Wette.

Jetzt ist ihre Zeit. Sie leuchten mit der Sonne um die Wette.

Der alte Baum im Berg hütet so manches Geheimnis.

Der alte Baum im Berg hütet so manches Geheimnis.

Weinberg

Fühlt Ihr die Hitze, die aus dem Tal kommt?

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Ein junger Wildfang bringt das Glück zurück

Das ist Aris. er ist genauso lieb, wie er aussieht

Das ist Aris. er ist genauso lieb, wie er aussieht

Meine Lieben,

Ihr erinnert Euch sicher an den Tod meines Freundes Croma. Shana, meine liebe Freundin und ich, waren so traurig. Und dann wurde der Kummer noch schlimmer. Shana wollte nicht mehr essen, hat jeden angeknurrt und weinte nur noch oder starrte vor sich hin. Immer wieder ging sie zu Cromas Schlafplatz, aber er war nicht da. Da hat sie wieder geweint, wollte nicht getröstet werden. Sogar unsere Menschin hat sie weg geschickt. Sie war sehr ratlos, unsere Menschin, denn sie wollte Shana so gerne helfen. Ich habe große Angst gehabt, das Shana auch über den Regenbogen geht und meine Menschin hatte diese Angst auch.

Eines Tages schließlich, gab Shana selbst den Hinweis, was sie sich wünscht: Sie begann beim Spazierengehen, ihre Hundefreunde zu locken. „Kommt doch mit zu mir nach Hause, ich bin so allein,“ hat sie gegurrt. Doch das ging natürlich nicht. Aber meine Menschin hat verstanden. Sie hat die anderen Menschen zusammen geholt und hat ihnen davon erzählt. Schnell war für die Menschen klar: Sie werden Shana einen neuen Hundefreund vorstellen, in der Hoffnung, dass sie einen neuen Gefährten akzeptieren, und ihre Seele so Heilung finden würde. Also haben sie gesucht. Im Internet. Sie wollten zuerst ein Hundebaby, denn Shana ist die Chefin hier und sollte auf ihre alten Tage nicht um ihren Rang kämpfen müssen. Ausgewachsen sollte das Baby etwa so groß werden, wie Shana, eher größer, denn sie mag große Jungs. 😉

Menschen sind faszinierend

Ich hab auch ein bisschen mit geguckt und dabei was ganz Aufregendes gefunden: Manche Menschen beschließen, dass sie sich um Hunde und Katzen kümmern wollen, die sie gar nicht kennen! Man nennt das „Tierschutzorganisation“. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Diese, zweifellos ganz besonderen Menschen, tun alles, um fremden Hunde- und Katzengeschwistern zu helfen, gesund zu werden und ein gutes zu Hause zu finden. In manchen Gegenden, eine davon heißt „Süd-Europa“, müssen Hunde und Katzen auf der Straße leben und um ihr Überleben kämpfen. Ich fand das ganz schrecklich. Ich meine, ich weiß, dass es uns hier sehr gut geht, aber das wir in so einer Art Himmel leben, war mir nicht so klar. Da haben wir auch ein Hundekind gefunden. Die kleine Menschin hat da hin geschrieben und dann hat die große Menschin mit den Leuten telefoniert.

Die Organisation heißt übrigens Protier.e.V. Es muss wohl eine sehr nette Menschin gewesen sein, mit der meine Menschin gesprochen hat, denn sie haben lange geredet und viel gelacht. Das Hundekind hatte schon ein zu Hause aber ich hab einen Namen gehört: „Aris“. Sehr interessant. Eine Woche später haben die Menschen dann diesen faszinierenden Aris besucht. Und als sie nach Hause kamen, war er dabei. Mann hab ich gestaunt denn Aris war groß. Ich meine, wirklich richtig groß! Von seinen Pfoten bis zu seinen Schultern kann man 70 Stück von diesen Zentimeter-Dingern übereinander stellen. Und…er war nett! Er hat so weiches Fell, sogar mit ein paar Locken. Er hat mich nicht geschubst und als ich ihm vorsichtig ein Köpfchen gegeben habe, schließlich weiß ich genau was sich gehört, hat er sein Gesicht an meine Schulter gelegt. Jetzt ist er mein Freund. Auch Shana mag ihn sehr gern. Er darf auf ihrer Decke liegen und Shana hat erzählt, dass er sie vor allzu aufdringlichen anderen Hunden beschützt. Sie haben sogar schon zusammen gesungen! So etwas habe ich noch nie gehört. Ein besonderer Ton. Er klingt wie…also genau wie…“wir gehören zusammen“.

Mit Aris an ihrer Seite geht Shana sogar baden. :)

Mit Aris an ihrer Seite geht Shana sogar baden. 🙂

Pfötchen drücken

Zunächst war Aris nur für eine Woche zu Besuch. Aber schon nach ein paar Tagen wollten wir alle zusammen bleiben. Nein, er war nicht Croma. Aber wenn Shana traurig war, hat er an ihrem Ohr geknabbert oder sich neben sie gelegt. Und dann wurde Shana wieder froh. Sie spielen zusammen und ich habe so gehofft, das Aris bleiben darf. Vor ein paar Tagen hat die Menschin mit dem Falterhof, auf dem Aris vorher gewohnt hat telefoniert, und der Menschin, die sich dort um alles kümmert gesagt, das Aris bei uns bleiben darf. Ich hab mich so gefreut und Shana hat erleichtert geseufzt, als ich es ihr erzählt habe.

Aris hat uns erzählt, dass er als kleiner Junge auf einer Insel gewohnt hat. „Sardinien“ heißt die. Da ist es wohl nicht besonders schön. Nur Büsche zum schlafen und zum essen das, was andere weggeworfen haben. Dann kamen Menschen, und haben ihn, seine Mama und seine Geschwister in ein großes Ding gebracht, das „Flugzeug“ heißt. Eine Weile später war er hier. Auf dem Falterhof hat es ihm sehr gefallen, aber er musste sich die Menschen mit vielen anderen Hunden und Katzen teilen. Er wollte aber eine Familie für sich allein. Nun ist er hier bei uns. Und wir sind bei ihm. Ich zeige Euch hier ein paar Bilder von ihm und vermutlich werdet Ihr noch einiges von ihm lesen. Nun haben wir wieder einen neuen Freund. Unsere Freundschaft ist aus Tränen geboren, aber vielleicht wächst sie genau deswegen stark und gut.

Zusammen entspannt es sich am besten

Zusammen entspannt es sich am besten

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