Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Die EINE Nacht

Wenn die Sonne versinkt, der Nebel selbst singt und klingt,

wenn die Lichter an Türen und Fenstern schimmern,

und du glaubst, dass hinter Bäumen Augen glimmern,

wenn die Kerzen leuchten in diesem besonderen Schein,

dann ist es soweit, es wird Samhain.

 

In der Ewigkeit schwingt eine sanfte Bewegung,

Wehmut, Liebe und Erinnerung sind deines Herzens Regung,

dann ist sie da, diese eine Nacht, da das Mysterium zur Wahrheit erwacht.

Der Jahreskreis schließt sich und beginnt erneut,

die Tore zwischen Hier und Dort öffnen sich schweigend und weit.

 

In der magischen Nacht, wenn aller Zauber ruht,

dürfen wir sehen, woran wir glauben voller Mut:

unsere Lieben sind nicht fort und wir nicht verlassen,

die Grenzen zwischen den Welten, sie verblassen.

Alles ist Eins, untrennbar und ganz im Ewigen Sein.

Das ist das Geschenk und der Segen: Beannacht Samhain!

 

Zaubernacht. Bild: Viktor Petrow/pixelio.de

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Das Flüstern des Silberraben

In solchen Nächten flüstert er, der Silberrabe...Bild: Margit Vorberger/pixelio.de

In solchen Nächten flüstert er, der Silberrabe…Bild: Margit Vorberger/pixelio.de

 

Silberne Flügel schimmern bei Nacht,

ein leises Lied klingt, zart und voller Macht:

 

„Erinnert Ihr Euch, habt Ihr’s vernommen,

wie ich von Briga die silbernen Flügel bekommen?

Viel Zeit ist seither verstrichen. Neue Träume erwachten,

andere verblichen.

Was ich auf langem, schwerem Weg erwarb ist mehr als,

was ich von der Schönen erbat.

Mir selbst innig vertraut, bleibe ich fremd in Eurer Welt.

In stiller Mondnacht sich manch Seele zu mir gesellt.

Jede Begrüßung ist mir ein Fest, doch erkennt der Menschengeist,

das was ich lernte auch ihn umkreist, fliehen die meisten entsetzt.

Und so wispere ich und sende Euch in stiller Nacht einen Gruß.

Mancher vernimmt ihn als Segen, mancher als Fluch.

Doch ist es allein an Euch zu erwägen,

ob des Silberraben Gruß Euch gereicht zum Fluch oder zum Segen.

Wie alles andere liegt es bei Euch und der Richtung Eures Strebens.

Seid gesegnet mit Anmut und Schönheit auf dem Weg Eures Lebens.

 

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Sonnwendgruß Winter 2014

22.12.2014, 00:03 - Die Sonne kehrt zurück! Die Macht der Dunkelheit schwindet nun Stück für Stück! Bild: jsr/pixelio.de

22.12.2014, 00:03 – Die Sonne kehrt zurück! Die Macht der Dunkelheit schwindet nun Stück für Stück!
Bild: jsr/pixelio.de

In der Nacht, die am dunkelsten und längsten ist,
geschieht ein Wunder: Die Geburt des Lichts
Hoffnung, die nimmer Zagende,
stand der eigenen Erfüllung Pate.
Klein wurde es unter des Winters Last,
nicht mehr als ein Funke blieb, in dieser Welt Gast.

Doch genügte das Fünkchen in einsamer, stiller Nacht,
damit das Leben den Weg finden wird zu neuer Pracht.
Dieser heilige Funke, er nehme Wohnung im Menschenherz,
auf das er leuchte auch in Nächten voller Schmerz.

Des Lebens Licht niemals verlischt,
so seid nun gesegnet, da naht der heilige Christ.
Licht bringt er, Freude und Frieden,
am Ende wird immer die Liebe siegen.
Gerade so wie das Fünkchen, stärker als Nacht und Kälte,
sei Eure Hoffnung stets stärker als Kummer und des Lebens Schelte.

 

Dies wünsche ich der Welt und all ihren Kindern,

in der Stunde, da des neuen Sommers Glanz sachte beginnt zu schimmern.

 

 

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