Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Die Migräne-Geschichte wird Geschichte

Nachdem unser kleiner Migräne-Held viele Anfälle überstanden hat, sich von einigen Ärzten Merkwürdiges anhören durfte, der Abschuss war die Androhung milden Zwangs zu einer Einweisung in eine Klinik für psychisch gestörte und neurologisch schwerst geschädigte Kinder, wird die Geschichte, scheinbar endlich Geschichte. Doch der Reihe nach. Was tut man, wenn etwas immer schlimmer wird? Genau! Man wendet sich an die, die sich selbst als absolute Cracks verstehen.

So auch unser kleiner Held nebst Mutter. Nachdem ein, pardon, schwachsinniges EEG, angeblich gezeigt haben soll, dass er sich nicht kontrollieren könne und unter viel zu großem Stress stünde, hatten Migräneheld und Mutter die Überlegung angestellt, ob man nicht einfach vom Glauben abfallen sollte, denn Derartiges sieht nun wirklich niemand an einem EEG, das eine Momentaufnahme der Hirntätigkeit darstellt, und zwar nur das!. Außerdem sei er viel zu angespannt, der Muskeltonus im Schulter-Nacken-Bereich viel zu hoch. Ein weiteres Indiz. Migräne war wohl weniger schlimm, als Spannungskopfschmerzen. Stimmt! Nur leider nicht die „Diagnose“! Das EEG verlief wie folgt: Gurte, die so fest gezogen wurden, das der Junge blaue Flecken (!) unter den Elektroden bekam, in einem hellen Raum, in dem es ungefähr so ruhig war, wie neben der Startbahn West. Altes Gebäude, hallende Gänge und Stöckelschuhe, dazu knallende Türen. Sie ahnen, was ich meine, nicht wahr? Dass ein solches EEG deutliche Stresskurven zeigt, ist wohl kaum mit einer psychischen oder neurologischen Fehlfunktion zu diagnostizieren, sondern eher selbsterklärend.

Die Verordnung starker Antidepressiva, die für Kinder gar nicht zugelassen waren, meldete die Mutter übrigens umgehend der Krankenkasse. Auf Rat des Hausarztes wurde das Medikament nicht verabreicht.

Stunden im Internet und Eigeninitiative

Es ging also los mit Eigeninitiative. Mutter wühlte sich durch hunderte von Internetseiten und stieß immer wieder auf zwei Begriffe: Atlas-Gelenk und Winkelfehlsichtigkeit. Das Atlas-Gelenk ist sozusagen der höchste Punkt an der Wirbelsäule. Es zeigt sich bei der Recherche, dass viele Jugendliche, aus ungeklärten Gründen vor allem Jungs, hier an Verschiebungen litten. Manche wuchsen sich aus, andere nicht. Aha. Notiert.

Zweiter Begriff: Winkelfehlsichtigkeit. Vereinfacht ausgedrückt arbeiten hier beide Augen nicht richtig zusammen. Das Gehirn muss ungeheuer schuften, um ein einigermaßen richtiges Bild zu erzeugen. Dabei sieht der Betroffene extrem ausgedrückt so, als würden Sie einen 3-D-Film ohne die entsprechende Brille anschauen. Dass man davon Kopfweh bekommt, ist logisch. Beim Augenarzt war der junge Held schon gewesen, angeblich auf einem Auge kurz- auf dem anderen weitsichtig. Leider brachte diese Brille keine Besserung, im Gegenteil.

Der Weg ging also zum Optiker, dann zum Orthopäden, in dieser Reihenfolge. Nach einer Stunde akribischen Messens zeigte sich, dass der tapfere Streiter wider die Kopfschmerzen derart winkelfehlsichtig war, dass man von einem verdeckten Schielen, welches bei Annähern des fokussierten Objekts sogar sichtbar wurde, sprechen musste. Neue Brillengläser angefertigt, natürlich auf eigene Kosten, und siehe da, die Kopfschmerzen wurden weniger! Der Optiker sagte übrigens, dass sehr viele Menschen winkelfehlsichtig seien, ohne das zu wissen. Manche belaste das nicht, andere würden alle möglichen Symptome, wie Kopfweh, Übelkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit und ähnliches entwickeln. Leider sei derzeit noch Winkelfehlsichtigkeit das Letzte, woran dabei gedacht würde, wenn überhaupt.

Ein kräftiger Ruck….

…war was der Orthopäde empfahl. Es zeigte sich, dass im Nacken des Helden kein einziger Halswirbel an der richtigen Stelle saß! Nun, also waren die total verkrampften Muskeln eben kein Anzeichen für Stress sondern der Versuch des Körpers, eine massive HWS-Fehlstellung zu kompensieren.

Die Physiotherapie erstreckte sich über fast drei Monate. Anfangs flossen viele Tränen, denn das Lösen der verkrampften Muskeln sowie das Zurechtrücken der verkeilten Wirbel tat sehr weh. Oft war am nächsten Tag der Gang in die Schule unmöglich, weil derart brutale Kopf- und Nackenschmerzen ausgelöst wurden, dass selbst Aufstehen nicht ohne weiteres ging. Ab der Halbzeit wurde es viel besser. Die Wirbel beschlossen, dass es an der physiologisch richtigen Stelle einfach viel schöner ist und blieben da. Die Vekrampfungen blieben auch nach der Massage dauerhaft weg, die Schmerzen schwanden.

Licht am Ende des Tunnels

Inzwischen treten alle paar Monate Attacken auf, die sich aber in Grenzen halten. Wetterwechsel oder Wachstumsschübe sind immer noch gut für Kopfweh.  Der junge Held spielt im Verein Fußball und sogar Kopfballtore sind drin. Was mir dazu einfällt ist vielleicht das: Wer an Migräne leidet, sollte sich von Ärzten nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Sie sind Menschen. Diagnosen sind zu einem mehr oder minder großen Teil persönliche Einschätzungen, die an Erfahrungen, Interessen und die Tagesform geknüpft sind. Mehrere Meinungen sind wichtig. Und das Internet als Informationsquelle leistet gute Dienste. Wenn alles Denkbare und Übliche versagt, schauen Sie nach unüblichen Wegen. Diese unüblichen Wege machten aus dem Migränehelden dieser kleinen Trilogie einen Torjäger. Aus dem Kind, dass mit seinem Kopf ständig streitet, einen ganz normalen Teenager.

Toor! Bild: Jens Bredehorn/pixelio.de

Toor! Bild: Jens Bredehorn/pixelio.de

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar »

Juvenile Migräne: Eine (un-)endliche Geschichte?

Wie versprochen setze ich den Bericht über das Migräne-Kind, das sich vor einiger Zeit zum Interview bereit erklärt hat fort. Inzwischen hat sich Einiges getan. Das teils sehr heftige, unstillbare Erbrechen während eines Migräne-Anfalls ist im Sommer vollständig verschwunden und bis heute auch nicht wieder aufgetaucht. Dafür setzten mit Beginn des neuen Schuljahres Dauerkopfschmerzen ein.

Im Sommer letzten Jahres hatte sich beim Check-Up durch den Augenarzt gezeigt, dass der Junge auf beiden Augen unterschiedlich sieht. Dies sei aber, so der Augenarzt, in aller Regel vom Gehirn gut kompensierbar. Da dieser Befund im Raume stand und gleichzeitig im neuen Schuljahr mehr geschrieben wurde, ging es erneut zum Augenarzt. Nun wurde die Sichtigkeit genauer untersucht. Es zeigte sich: eine Seite kurzsichtig, die andere weitsichtig. Rechts eine Kippung der Sehachse um 20 Grad. Die Abweichungen auf beiden Augen betragen nur jeweils 0,25 Dioptrin doch reichte das offenbar, um der Migräne richtig „Futter“ zu geben. Es wurde eine Brille verordnet, die Erleichterung brachte.

Migräne ist ein Puzzle

Das Gemeine an dieser Gesundheitsstörung ist die Tatsache, dass sie schon gerne mal nicht nur eine Ursache hat. Schrittchen für Schrittchen müssen all die Puzzle-Teile gesucht werden, aus denen sich der Migräneanfall „zusammen setzt“. Es scheint, dass man wesentlich mehr über Auslöser weiß, und die oft auch von ärztlicher Seite wichtiger wertet, als die Ursachen. Nach stundenlanger Recherche im Internet war klar: Migräne-Patienten haben oft einen höheren Magnesiumbedarf, als Gesunde. Auch der Bedarf an Vitamin B2 und dem Coenzym Q 10 ist eklatant höher. Also wurde ein entsprechendes Präparat angeschafft, das diesen Bedarf decken hilft. Das Ergebnis: der kleine „Migräne-Held“ sagt (das ist er wirklich, denn er kämpft tapfer gegen die Kopfschmerzen), der Kopf tobt immer noch, aber das Allgemeinbefinden nimmt immerhin nicht mehr den Turbolift in den Keller. Wieder ein Puzzleteilchen gefunden und aus dem Spiel genommen.

Weil bei Migräne gerne auch einmal Spannungskopfschmerzen mit auftauchen, wurde Physiotherapie, genauer, Massage verordnet. Schon beim ersten Termin musste die Migräne ein „Damaskus“ einstecken: Junior sagt, der Kopf ist einfach nur noch da! Es drückt nichts, tut nichts weh, er könne sich kaum erinnern, wann das das letzte Mal so war. Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich vor Freude und Erleichterung mit den Tränen gekämpft habe.

Eine heiße Spur – ist es vielleicht der „Riese“???

Die Physiotherapeutin fand heraus, dass der Atlas, benannt nach dem mythischen Riesen der von Zeus verdonnert wurde, die Erde zu tragen, also jenes obere Ende der Wirbelsäule auf dem der Kopf sitzt, nicht richtig platziert ist. Der Atlas besteht aus mehreren kleinen Wirbelgelenken, die durch Flügelbänder in Position gehalten werden. Zwischen den Wirbeln liegen keine Bandscheiben. Dieser sogenannte atlanto-okzipitale Übergang ist außerdem die Stelle, wo das Rückenmark aus dem Gehirn austritt. Sitzt der Atlas nicht richtig, ruht das Gewicht des Kopfes nicht vertikal auf der Wirbelsäule sondern es „zieht“ nach links oder rechts. Die Muskeln müssen also mehr Kopf halten, als es ihrer Bauart entspricht. Die Folge: extreme Verspannungen und Beeinträchtigungen im Reizfluss. Das wiederum kann Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen ja, sogar schwere neurologische Ausfälle zur Folge haben.

Eine Atlaskorrektur ist so was Ähnliches wie „Einrenken“. Bedingt durch die Lage jedoch eine schwierige Sache, die nur von sehr erfahrenen Ärzten durchgeführt wird. Mit einer solchen Korrektur können darüber hinaus Haltungsschäden und orthopädische Missstände bis in die Füße hinunter verschwinden. Es hat sich auch gezeigt, dass neurologische Auffälligkeiten, die man nicht mit der HWS in Verbindung brächte wie Zappeligkeit, Konzentrationsstörungen und Lernschwächen durch eine solche Korrektur sich bessern können.

Wie geht es weiter?

In Kürze geht es für den „Migräne-Helden“ wieder in die Uni-Klinik, dort wird alles Weitere geplant und angegangen. Dass das Erbrechen weg ist könnte bedeuten, so seine Ärztin, dass eine Migräne-Ursache weggefallen ist. Dann fehlen nur noch, keine Ahnung, wie viele. Jedoch findet man in der Literatur, dass viele Migräne-Patienten mit der Behandlung des Atlasgelenks endlich vom „Monster im Kopf“ frei werden. Ich wünsche mir so sehr, dass das auch bei unserem Helden in dieser Geschichte, die das Leben schreibt, der Fall sein wird. Ich meine übrigens das Wort „Held“ ganz buchstäblich: Jeder Mensch, der an Migräne leidet und immer wieder neu den Kampf aufnimmt, sich von der Attacke nicht klein kriegen lässt und danach wieder aufsteht, ist für mich ein Held.

Hinterlasse einen Kommentar »

Juvenile Migräne – „Wie ein Unwetter in meinem Kopf“

So sollte es immer sein aber...

So sollte es immer sein aber…

In dem letzten Jahren hat sich die Zahl der Migräne-Kinder vervielfacht. Ob dies nun daran liegt, dass es tatsächlich mehr Fälle gibt oder ob endlich eine größere Sensibilität aufkommt, kann schlecht beurteilt werden. Vermutlich ist beides gleichermaßen richtig.

In einigen Dingen unterscheidet sich die Juvenile Migräne von der bei Erwachsenen. Zum Beispiel ist der Kopfschmerz meist nicht eingegrenzt. Die Anfälle können zwischen einer halben Stunde und mehreren Tagen dauern. Sie kommen oft aus heiterem Himmel und werden durch Reize wie Wachstum, Entwicklung, Infekte oder anderen ausgelöst. Auch wenn sie durchaus Muster aufweisen, verhalten sie sich chaotischer als die Migräneattacken bei Erwachsenen.

Woher dieses Phänomen kommt, ist weitgehend ungeklärt. Tatsache ist, dass bei vielen Migräne-Kindern die Krankheit in der Familie liegt, es scheint also durchaus einen genetischen Faktor zu geben. Tatsache ist auch, dass viele Migräne-Kinder mit der Pubertät von der Krankheit frei werden, ein Zusammenhang mit der Körperchemie scheint also ebenfalls vorhanden zu sein.

Gewitter

Ein Migräne-Kind erzählt

Da alle Theorie grau ist, sollte hier ein betroffenes Kind selber erzählen. Die Eckdaten: Er wird in Kürze 12 Jahre alt und ist bereits seit sechs Jahren in fachärztlicher Behandlung. Was die Migräne für ihn bedeutet, wie sein Umfeld reagiert und was er bei Ärzten erlebt hat, berichtet er in diesem Interview.

Frage: Hallo! Schön, dass Du erzählen willst, wie es Dir mit der Migräne geht. Wie fühlt sich ein Migräneanfall eigentlich an?

Antwort: Du hast doch bestimmt schon mal einen richtigen Gewittersturm im Sommer erlebt, oder? Es fühlt sich an, als würde so ein Sturm in meinem Kopf sein. Mir ist dann schlecht, manchmal schwindelig und ich habe schlimme Kopfschmerzen. Jeder Pulsschlag fühlt sich dann an, als würde mir jemand mit einem Hammer auf den Kopf hauen.

Frage: Wann hat das denn angefangen?

Antwort: Das erste Mal ist das im Kindergarten passiert. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ich muss hier weg. Auf einmal war alles zu laut und zu viel. Die Kindergärtnerin meinte, ich hätte nur keinen Bock und sagte, ich muss jetzt da bleiben. Da hab ich in den Stuhlkreis gebrochen. Die anderen haben mich ausgelacht und die Kindergärtnerin war ziemlich sauer.

Frage: Und dann?

Antwort: Als meine Mama mich am Mittag abgeholt hat, hat die Kindergärtnerin davon erzählt. Dann wurde meine Mama richtig böse und fragte sie, warum sie denn die Mama nicht sofort angerufen hätte? Die Mama hat mit Gott sei  Dank geglaubt. Ich hab mich dann daheim hingelegt und danach war es wieder besser. Am Anfang kam das nur ganz selten, dann aber, schon in der Schule, öfter. Da ist meine Mama mit mir zum Doktor gegangen.

Frage: Was hat denn der Doktor dann gemacht?

Antwort: Der war sehr nett zu mir. Er wollte genau wissen, wie sich die Schmerzen im Kopf anfühlen, und was sonst noch passiert. Dann hat er mir so eine Mütze aufgesetzt mit lauter Knöpfen. An die Knöpfe kamen Kabel. Ich hatte ein bisschen Angst, aber der Doktor hat mir erklärt, dass die Knöpfe horchen, was mein Gehirn macht. Das heißt EEG. Bei mir war nichts besonderes. Da sagte der Doktor zur Mama, dass ich wahrscheinlich Migräne habe, er wollte aber vorsichtshalber noch ein CT. Das ist eine spezielle Röntgenaufnahme von meinem Kopf. Ich bin dann mit der Mama zu einem anderen Arzt. Das CT sieht fast so aus, wie unsere Waschmaschine und macht auch ganz ähnliche Geräusche. Ich musste mich auf eine Liege legen, die fahren konnte. Mit einem Lichtstrahl hat die Frau, die das gemacht hat ein Kreuz auf meine Stirn gemalt und mich dann an eine bestimmte Stelle gefahren. Dann musste ich ganz ruhig liegen und die Maschine hat bisschen gesummt.

Frage: Hast Du Angst gehabt?

Antwort: Ein bisschen schon, aber die Mama war dabei. Danach hat der Arzt gesagt, dass mein Gehirn sehr schön aussieht und alles normal ist. Ich habe also wirklich „nur“ Migräne.

Frage: Da war die Mama bestimmt erleichtert, oder? Wie war das dann in der Schule? Hat die Mama den Lehrern Bescheid gesagt?

Antwort: Ja wir waren alle erleichtert. Mama hat dann den Lehrern gesagt, dass ich Migräne habe. Denen war das aber egal. Der Lehrer in der 3. meinte sogar, er hätte noch nie gehört, das Kinder Migräne haben könnten, das wäre Quatsch. Wenn er die Mama anrufen musste, weil es mir schlecht ging hat er dann ganz gemein gesagt: „Ihr Sohn ist mal wieder leidend.“ Ich hätte ihm eine knallen können, wenn mir nicht so schlecht gewesen wäre. Aber man darf ja Lehrer auch nicht hauen. Am schlimmsten war es im Landschulheim. Mama war bei ihm und hat ihm gesagt, das ich nicht hin will, wegen der Migräne. Der wollte aber unbedingt, dass ich mitfahre. Also hab ich das gemacht. Am zweiten Tag kam dann ein Anfall. Ich musste immer wieder raus aus dem Spiel und brechen. Ab dem zweiten Mal ist der Lehrer mitgegangen und hat mir zugeschaut. Das war vielleicht peinlich! Ich durfte meine Tabletten nicht nehmen. Dann wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich nichts mehr außer Schmerzen mitgekriegt hab. Da hat er daheim angerufen und mich holen lassen. Papa und mein großer Bruder sind dann gekommen. Mama muss wohl sehr böse gewesen sein, denn Papa hat zu meinem Lehrer gesagt, er könne froh sein, dass Mama schon auf der Arbeit war, als er angerufen hat.

Frage: Das ist aber doch gemein, wenn man dir nicht glaubt, oder?

Antwort: Ja ganz gemein. Meine Freunde gehen da viel entspannter mit um. Wenn es mir nicht gut ist, bringen sie mich heim oder lassen mich einfach in Ruhe. Weil ich in der Schule immer Angst hatte, weil mir ja keiner hilft bei nem Anfall, wurde ich immer schlechter. Inzwischen bin ich auf einer Förderschule, da sind die Lehrer lieb und haben Verständnis. Wenn es mir da schlecht geht, darf ich mich hinlegen.

Fortsetzung folgt….

Hinterlasse einen Kommentar »