Wie im richtigen Leben

Mal zum Lachen, mal zum Weinen; mal grau, mal bunt…Wie im richtigen Leben eben

Von Seifenopern und Klageweibern

So fängt es immer an. Bild: Christine Lietz/pixelio.de

Es mag kurios erscheinen, dass eine Bloggerin sich berufen sieht, einmal deutliche Kritik an den Internetgewohnheiten mancher Mitmenschen zu üben. Wenn Sie zartbesaitet sind, sollten Sie diesen Eintrag vielleicht lieber nicht lesen, denn ich beabsichtige, absolut kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Wer sich auf Facebook und Co. umschaut, wird immer wieder, meist ungewollt, Zeuge von Beziehungstragikomödien. Nun, wie das Leben so spielt, nicht wahr? Gut und recht. Doch muss man das unter den Augen der ganzen Welt, und nicht weniger als die ganze Welt kann mitlesen, breit treten? Ebenso, Verzeihung, zum Kotzen, finde ich die zur Schau getragene, tragische und schwer dramatische Trauer, die man auf Gedenkseiten, vor allem für verstorbene Prominente findet. Wer sich dort umsieht, und zufällig ägyptisches Klageweib im Nebengewerbe ist, wird bei so manchem Post anerkennenden Beifall zollen.

Verstehen Sie mich bitte nicht miss. Ich ehre die Gefühle eines anderen Menschen. Und ich respektiere den Wunsch, diesen vielleicht auch Ausdruck zu verleihen, sofern sie denn echt sind. Sogar auf entsprechenden Plattformen, wenn es denn gar nicht anders geht. Aber so? Was ist der Zweck dahinter? Läuft da ein Wettkampf: „Wer trauert am dramatischsten“? Schlimm finde ich ganz persönlich, dass so was sich rund um Geburts- und Todestage häuft. Was ist denn an den anderen Tagen des Jahres? Was, wenn der oder die „gramgebeugte“ Postende die Seite wieder zu macht? Back to business, genau! So fühlt es sich zumindest an. Eine merkwürdige Methode Verstorbenen Respekt zu zollen, indem man sich selbst in rechte Licht stellt, damit der schwarze Schleier auf der eigenen Seele auch wirklich von jedem gesehen wird, oder?

Love Story als download? Sie brauchen nur ein Facebook-Konto!

Ebenso unfassbar daneben finde ich, was man auf Facebook so findet. Dass es bei manchen keinen Live-Stream aus dem Schlafzimmer gibt, ist beim Sichten der fraglichen Chroniken fast schon irritierend. Warum, bitte schön, muss man etwas derart Intimes und privates wie eine Partnerbeziehung der ganzen Welt zugänglich machen?! Ist er oder sie eine Trophäe? Muss man rum posaunen: „Seht her! ICH habe ihn/sie!“ Oder, auch immer wieder herzerfrischend, wenn die Damen im Alter 35+ lautstark und am besten noch farbig hinterlegt verkünden müssen, dass sie in einer Beziehung sind. Hallo?! Was geht denn mit Euch ab, Mädels? Wo habt Ihr Eure Selbstachtung gelassen? Ist das echt so ein Event, so ganz und gar erstaunlich, dass Ihr der ganzen Welt mitteilen müsst: Jemand hat sich doch tatsächlich für EUCH entschieden?

Natürlich werden Streitereien und Trennungen ebenso exzessiv und detailverliebt mitgeteilt. Nur mal unter uns: Habt Ihr den Partner/die Partnerin gefragt, ob er oder sie das überhaupt will?! Meine besonderen „Lieblinge“ sind auf Facebook ausgetragene Streitigkeiten. WARUM MACHT IHR DAS? Werdet Ihr dafür bezahlt? Braucht Ihr Publikum? Soll man vielleicht auf Euch wetten oder seid Ihr Euch Eurer Sache nicht sicher genug, so dass Ihr von der Weltöffentlichkeit Anfeuerung braucht!?Richtig spannend wird es, wenn es exakt diese Leute sind, die früher oder später in ihrer Chronik den Verlust der Privatsphäre beklagen. Warnen, dass BND und Co. ja überall mitlesen. Ja natürlich tun sie das! Und soll ich Euch mal ein Geheimnis verraten? Die böse Staatsmacht, grausige Hacker, Werbetreibende des Schreckens und was sonst noch….können nur das lesen, was Ihr schreibt. Ist ein bisschen komisch sich zu beklagen, dass Hinz und Kunz alles weiß, wenn man doch selber absolut alles online stellt, oder?

Gewollt oder nicht: die Selbstauskunft ist immer dabei

Wissen Sie, die meisten Facebook- und Kondolenzseiten-Poster ahnen ja nicht, was sie eigentlich über sich selbst aussagen. Wie sie sich darstellen. Und wann immer wir etwas ins Web schreiben, stellen wir uns dar. Logisch, oder? Es wird ja gesehen, und sei es nur von der Bloggerin, die gerade heute fand, es gehört darüber mal gründlich herum gegiftet. ;). Das Internet ist inzwischen wirklich keine neue Erscheinung mehr. Und auch der Letzte dürfte begriffen haben, dass man mit Google und Co. einfach alles findet, sofern man nur geduldig genug sucht….Ja, auch Ihr Chef, Ihr/-e Ex oder….Ihr/-e gegenwärtiger Lebenspartner/-in! Ihre Kinder, deren Freunde (und Feinde) und auch die völlig bescheuerte Nachbarin, die sowieso nur nach der nächsten Möglichkeit sucht, über sie zu tratschen!

Daran schon einmal gedacht? Nein? Dachte ich mir! Die meisten dieser Einträge hoch emotionaler Art egal welcher Couleur erscheinen mir hie und da durchaus kalkuliert aber nicht wirklich überdacht. Ich schrieb andernorts schon zum Thema, dass man mit der Preisgabe von Informationen sehr bewusst umgehen sollte. Damals ging es um Teenager im Internet, Sie erinnern sich? Nun, das Gleiche gilt für jeden anderen auch. Es gibt Menschen, die ihr Herz auf der Zunge tragen. Doch muss man es darum in geradezu schmieriger Weise ins Web bringen? Wozu? Ich denke bei solchen Einträgen und Liebesgeschichten im Auge der Welt immer an die Worte meiner Oma: „Je lauter etwas schreit: ‚Glaub mir doch! Ich bin die Wahrheit!‘ umso wahrscheinlicher ist es eine Lüge.“

Unser Innerstes ist das Einzige, was tatsächlich immer noch uns gehört. Vielleicht ist das ganz gut so. Und vielleicht sollte es auch so bleiben. Denn: Nichts schützt sicherer, als Schweigen. Oder finden Sie die Idee etwa prickelnd, wenn Ihre von der Liebe nicht gerade geküsste und schwer eifersüchtige Bekannte Ihnen den Typen ausspannt, dessen Sie sich auf Facebook so sehr rühmen? Gefällt Ihnen die Idee, dass Ihnen eines Tages ein Bär von einem Mann mit einem rechten Haken mitteilt, dass die, die sie auf Facebook Ihre „Zaubermaus“ oder wie auch immer nennen, seine Frau Gattin ist!? Das, liebe Liebende, kann nämlich auch passieren.

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Ein Geburtstagsgeschenk, dass unter die Haut geht

Geschafft! Nach zweieinhalb Stunden Stillhalten war es fertig

Geschafft! Nach zweieinhalb Stunden Stillhalten war es fertig

In diesem Jahr hat meine Tochter beschlossen, mir einen lang gehegten Wunsch zum Geburtstag zu erfüllen: eine weitere Tätowierung. Vergangenen Samstag war es so weit, es ging nach Wertheim-Bestenheid.

Wo es hin sollte und was es werden sollte, war mir schon seit etwa 2 Jahren klar: Ein Tribal um die irischen Worte „Ní féidir liom brón grá“ (etwa:„Ich bedauere nicht, Liebe geteilt zu haben“). Im Irischen sind Wörter „3-D-Gebilde“ das heißt, sie haben umfassende und mehrschichtige Bedeutung. Man könnte diesen Satz in verschiedenen Nuancen übersetzen, das macht die irische Sprache so faszinierend. Ein passendes Tribal hatte ich im Internet gefunden, Termin war vereinbart, es konnte also losgehen.

Was mich zu diesem Satz bewog ist eine, zugegebenermaßen leicht kuriose Geschichte. Als leidenschaftlicher Fan des 1. FC Nürnberg bibberte ich genau wie die anderen „Glubberer“ vor zwei Jahren im Abstiegskampf mit. Der Abstiegskampf ging verloren, doch der Slogan einer Fan-Initiative „Ich bereue diese Liebe nicht“, traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich sah diese Worte zum ersten Mal und hatte schlagartig Tränen in den Augen denn…auch ich bereute die Liebe nicht. Jedoch ging das für mich weit über Fußball hinaus, es war umfassend für mein Leben: Wann immer es richtig schlimm geworden war, hatte die Liebe die Finger im Spiel. Doch auch, wann immer ich Wunder erleben durfte. Unter der Liebe hatte ich am schrecklichsten gelitten, die Liebe hatte mich geheilt, als alles hoffnungslos schien. Nein, ich bereue sie wirklich nicht. Keine ihrer Facetten.

Ein großartiger Tätowierer

In Wertheim angekommen, gingen wir ins Studio, in dem ich mich sofort wohl fühlte. Alles passte. Das Ambiente, die Menschen und auch der Mann, der mich mit Nadeln und Tinte für immer verändern würde. Ich wurde noch einmal gefragt, ob ich mir wirklich sicher sei, denn einmal tätowiert bleibt das Bild ein Leben lang. Ebenfalls wurde mir ausführlich erklärt, dass die Haut sich am Unterarm natürlich mit bewegt und man deswegen am Besten auf eine gedachte Mittelachse, etwa von der Mitte der Handwurzel zur Mitte der Armbeuge „zielen“ sollte. Der Tätowierer fragte mich, ob das Bild eine besondere Bedeutung für mich hätte. Als ich ihm sagte, was die Worte im Tribal bedeuteten, schien ihn das zu berühren. Er meinte, er würde gerne etwas individuelles entwerfen, ähnlich wie die Vorlage, doch eben anders.

Direkt auf meinem Unterarm entwarf er die Skizze. Sie war letztlich nicht nur ein bisschen, sondern ganz anders als das Bild aus dem Web. Und…es war perfekt! Einer dieser „Gänsehaut-Momente“, denn er schien meine Gedanken gelesen zu haben. Was ich mit dem Tattoo verband ohne ein konkretes Bild dazu zu haben, setzte er in Symbole um. Der ganze Nachmittag war getragen von Ruhe und Heiterkeit. Und so ließen wir beide „unser“ Tattoo einen Moment auf uns wirken, ehe der Vorstich begann. Dabei wurden die Umrisse zunächst skizzenhaft ein tätowiert, damit er dann beim eigentlich Tätowieren nicht versehentlich die mit Kugelschreiber gemalte Skizze verwischte.

Der Vorstich als Orientierungshilfe

Der Vorstich als Orientierungshilfe

Über Farben, Schattierungen und Effekte machten wir uns keine Gedanken, sie entstanden einfach beim Tätowieren. Er hatte mir vorher schon gesagt, dass die Innenseite des Unterarmes eine der sehr schmerzhaften Stellen sei, wenn dort tätowiert würde. Nun, er hatte nicht zu viel versprochen. Jedoch achtete er darauf, mir nicht mehr weh zu tun, als es eben nun mal nötig war und fragte immer wieder, ob es mir gut gehe, ich vielleicht eine Pause bräuchte. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und war fasziniert von der Ruhe und der Genauigkeit, mit der er arbeitete. Nach insgesamt zweieinhalb Stunden war es geschafft. Und ich auch. 😉

Das Ergebnis hat meine Erwartungen weit übertroffen. Nun heilt es in Ruhe ab und im Herbst wird noch einmal nach gefärbt. Wem übrigens auffällt, dass das „i“ in „féidir“ fehlt..richtig! Für den Symbolismus sollten es 18 Buchstaben sein. Dieses „i“ war der einzige Buchstabe, den man weg lassen konnte, ohne den Sinn zu verfälschen. Die Schreibweise auf meinem Arm ist nicht üblich aber durchaus zulässig. 😉

So sah es vor 5 Minuten aus. ;)

So sah es vor 5 Minuten aus. 😉

Danke dem ganzen Team im Wertheimer Tattoo Studio, besonders dem Meister seines Faches. Und einen ganz besonderen Dank an meine Tochter, die mir diesen großen Wunsch erfüllt hat.

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Neustart und Veränderungen

Die Zwangspause ist endlich vorbei und wie gewohnt geht es jetzt hier weiter. Jedoch habe ich meine unfreiwillige Auszeit gut genutzt, um die Technik ein wenig anzupassen. Zugegeben, das Ausmaß der Anpassung war so zunächst nicht geplant, hat sich aber dennoch als gute Entscheidung herausgestellt.

Windows raus, Ubuntu rein

Urspünglich wollte ich Ubuntu 14.10 als zweites Betriebssystem installieren. Also, .iso-Datei runter geladen, auf CD gebrannt, und losgelegt. Nach vorheriger Datensicherung und nachdem ich die wirklich tolle Funktion des Live-Tests genutzt hatte, drückte ich auf „Installieren“. Obwohl ich dem Programm „gesagt“ hatte, ich wolle als Nebensystem installieren, überschrieb Ubuntu Windows komplett! Erste Reaktion: *KREISCH!!* Doch zeigt sich bei näherer Betrachtung, dass das alles gar nicht so doof war. Ich nutze meinen Rechner hauptsächlich zum Schreiben und um ein bisschen kreativ zu sein. 3-D-Animationen, Fantasybilder kreieren, das möchte ich einfach mal versuchen. Sollte dabei jemals was Brauchbares heraus kommen, werde ich es natürlich hier voller Stolz präsentieren. 😉

Das komplette Überschreiben kam übrigens auf Grund eines „Verklickers“ zu Stande, wie sich später zeigte, als mein Großer Ubuntu von der gleichen CD ebenfalls als Nebensystem und völlig korrekt installierte. Soweit, so gut also, es ging ans Anpassen. Hier muss gesagt werden, dass Ubuntu sehr viel über das Terminal macht. Das sieht ungefähr so aus, wie der „command-Bereich“ unter Windows und erinnert an die MS-DOS Zeiten. Jeder Windows-User hat eine natürliche Abneigung dagegen, in diesem Bereich irgend etwas zu machen. So ging es auch mir, und bei den ersten Kommandos habe ich ganz schön geschwitzt. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran, dass Ubuntu viele Konfigurationen nur über das Terminal zulässt. Das Aufspielen der gewünschten Programme erfolgt über das Softwarecenter, welches wirklich sehr gut ausgestattet ist. Hier finden sich nahezu ausschließlich Open-Source oder kostenfreie Programme, so dass man mit diesem Betriebssystem zumindest auf der kreativen Schiene sehr schnell einen Rechner zusammen stellen kann, der mit vergleichbaren Windowsprogrammen immens teuer würde. Hier seien nur „Gimp“ oder auch „Blender“ genannt, beides Bildbearbeitungs- beziehungsweise Animationsprogramme. Auch das Officepack „Libre Office“ Open-Source, hält inzwischen ganz locker mit vergleichbaren kostenpflichtigen Programmen mit.

Was genau ist Ubuntu eigentlich?

Das kostenfreie Betriebssystem gehört zur Linux-Familie. Ubuntu ist ein afrikanisches Wort, welches das Gemeinwesen beschreibt: Was einer hinein gibt, darf und soll von allen genutzt werden, alle kommen einem Einzelnen zu Hilfe, wenn dies nötig wird. Entsprechend entwickeln alle Mitglieder der Ubuntu-Nutzergemeinschaft das Betriebssystem mit. Einzige Auflage: Es muss immer kostenfrei und für alle verfügbar bleiben. Nur etwa halb so groß wie Windows 8, arbeitet das System sehr schnell, sicher und vor allem stabil. Es hielt für mich persönlich einige Überraschungen bereit, so kann ich zum Beispiel jetzt unter Ubuntu HD-Videos flüssig und ohne Ruckeln anschauen, das ging unter Windows nicht. Bei absolut jeder kleinen Veränderung fordert das System das Administratorenkennwort ab. Ich fand das zunächst etwas nervend, lernte das aber schnell zu schätzen, denn wenn sich mein Jüngster die Maschine leiht um ein bisschen zu spielen, kann er nicht einfach so die Firewall abschalten ;). Für mich beeindruckend ist, dass die ganzen freien Programme mittlerweile durchaus mit kostenpflichtigen und teils sehr teuren „Geschwistern“ mithalten können, sich oft sogar als noch nutzerfreundlicher herausstellen.

Was kann Ubuntu, und was nicht?

Der Download von Ubuntu ist kostenlos und kann zum Beispiel über die Seite ubuntuusers.de stattfinden. Es stellt ein sehr sicheres System dar, da jede selbst theoretische Lücke sofort von den vielen Entwicklern geschlossen wird. Jedoch sollte man bedenken, dass sich Ubuntu zum Beispiel (noch) nicht für Gamer eignet. Manche sehr beliebte Spiele, wie etwa „Minecraft“, laufen unter Ubuntu flüssiger, als unter Windows, andere jedoch laufen einfach nicht. Hier kann der Emulator „Wine“ helfen, er gaukelt dem fraglichen Programm eine Windows-Umgebung vor. Das funktioniert oft, aber (noch) nicht immer. Auch kann die „Virtual Box“ hier eine Idee sein, man kann in ihr Windows in einer Art Sandbox laufen lassen. Auch viele Programme, wie man sie in Firmen findet wie etwa Abrechnungs- oder Verwaltungssoftware, laufen nicht. Zu manchen dieser Anwendungen gibt es Alternativen, doch sollte das ein Gesichtspunkt sein, den man bedenken muss ehe man ganz auf Ubuntu wechselt.

Wird der Rechner fürs Surfen, Chatten, Schreiben und zum Bearbeiten von Bildern genutzt, ist Ubuntu das Betriebssystem der Wahl. Der Browser läuft schneller und man darf getrost davon ausgehen, dass man nicht ständig „raus pingt“, was man gerade macht. Es ist mit Ubuntu möglich, den Rechner komplett abzuschotten. Auch für wissenschaftliche Arbeiten ist Ubuntu als kleines, leistungsfähiges Betriebssystem absolut empfehlenswert. Schwächen konnte ich nur beim Gaming feststellen. Was ebenfalls erwähnt werden muss ist die Tatsache, dass unter Ubuntu hie und da ein bisschen „basteln“ angesagt ist. So hatte ich meine liebe Not, mein Handy mit dem Ubuntu-Rechner zu verbinden. Hier hilft es, im Forum von ubuntuusers.de zu lesen, oder einfach nachzufragen. Man hilft sich hier wirklich gegenseitig und mit einem kleinen „Terminal-Trick“ wurde das Telefon schließlich doch erkannt. Auch die Sache mit dem Drucker erforderte etwas Herumprobieren. Inzwischen läuft aber alles und wer sich daran nicht stört, darf getrost sicher sein: Für absolut jede Frage rund um Ubuntu gibt es eine Antwort und wenn etwas nicht direkt klappt, dann mit ein bisschen „zaubern“ im Terminal. Auch etwas, was ich als absoluten Vorteil werte, dass Ubuntu sehr flexibel ist, es lernt sozusagen von seinen Nutzern.

Ich werde gerne immer wieder einmal über Erfahrungen berichten, bisher kann ich sagen, dass meine Schusselei, die zum „Abschuss“ von Windows führte, sich als echter Glücksfall erwiesen hat.

 

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